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  Geschichte    
  Seit dem 9. Jahrhundert ist das Kloster Viktorsberg ein geistliches und geistiges Zentrum im Dreiländereck.
Die älteste klösterliche Niederlassung Vorarlbergs,
1785 aufgelöst, wurde 1984 in die
„Stiftung Kloster Viktorsberg“ umgewandelt und profiliert sich – nunmehr in modernem Gewand – wie schon vor Jahrhunderten als Ort kultureller, sozialer und intellektueller Begegnung.

     
  Um ca. 850 n. Chr. wohnte Eusebius für ca. 30 Jahre auf dem Viktorsberg. Eusebius war ein irischer Mönch, welcher von den Bauern in Brederis enthauptet worden ist. Wenn man der Sage Glauben schenken darf, ist Eusebius mit dem Kopf unterm Arm von Brederis nach Viktorsberg gewandert. Der Grund für die Enthauptung war der Tadel von Eusebius an den Bauern von Brederis, weil diese sonntags ihre Arbeiten verrichteten.  
   
  Vom 14. - 18. Jhdt. wurde dieses Minoritenkloster von Ordensleuten geführt, bis es 1785 von Kaiser Joseph II. geschlossen wurde. Nach der Auflösung des Klosters blieb nur ein Pater als Kurat im Hause, was dazu führte, dass das Kloster die Funktion eines Pfarrhofes bekam. Es wurde deshalb auch in späterer Folge als Schul- und Pfarrhof genutzt.  
       
  1908 beschloss die Vlbg. Landesregierung zur Erhaltung von Kirche und Klostergebäude eine Subvention zu gewähren, obwohl für solche Zwecke üblicherweise keine Landesmittel gewährt wurden. Die Ausnahme wurde deshalb gemacht, da es sich um eine der ältesten christlichen Ansiedlungen sowie um die älteste klösterliche Niederlassung in Vorarlberg handelt.